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21. Januar 2014. Rezensionen: Kunst & Kultur Afghanischer Staub, afghanisches Gold

von Mario Laatsch - Medium: Buch


Afghanischer Staub, afghanisches Gold

„It is important for those living in the industrial world to develop an appreciation for the cultures that are sustainable, to learn to see beauty and survival in a world where people raise their own food, walk, pray, and live in families. Living at the crossroads of Asia, the Afghans have watched empires come and go and civilizations rise and fall. Before the recent invasions, the Afghans were exporting food with a near-zero carbon footprint. They have as much to teach us as we have to teach them.“ - Mit diesen Worten eröffnet Luke Powell seine 214-seitige Sympathie-Bekundung, wenn nicht gar Liebeserklärung für ein Land, über das in unserer westlichen Hemisphäre wohl systematisch negativ, nämlich immer in Zusammenhang mit Gewalt im Inneren oder gegen die Besatzungsmächte, berichtet werden muss: Afghanistan. [mehr ...]

18. November 2013. Analysen: Wirtschaft & Soziales "Das Leben ist riskant!"

Die Ankündigung kam für viele überraschend: Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel äußerte in einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung vom 29. Juni 2013 das Interesse an einer Rohstoffpartnerschaft zwischen Deutschland und Afghanistan. "Insbesondere im Rohstoffsektor liegen enorme Chancen. Es gibt unterschiedlichste Stoffe, wie etwa Lithium und Seltene Erden, die für einen Industriestandort wie Deutschland relevant sind", so der Minister, um dann zu ergänzen: "Voraussetzung ist allerdings, dass das afghanische Parlament ein Rohstoffgesetz verabschiedet. Wir versuchen, das zu beschleunigen". [mehr ...]

13. Juli 2012. Interviews: Politik & Recht Strategischer Rückzug

Im September des Jahres 1996 wurde die Regierung Rabbani von den Taliban aus der afghanischen Hauptstadt Kabul vertrieben. Präsident Rabbani und seine Gefolgsleute sowie andere Gegner jener neuen Bewegung zogen sich in den Norden des Landes zurück. Dort wurde die Nationale Islamische Vereinigte Front zur Rettung Afghanistans – die sogenannte Nordallianz – gebildet. Das folgende Interview analysiert die Bildung des breiten Oppositionsbündnisses, deren Vertreter nach dem Sturz der Taliban die Macht übernahmen, und beleuchtet insbesondere den militärischen Anführer des Bündnisses Ahmed Shah Massoud. Der "Löwe aus Panjshir" wurde im September 2001 von den Taliban ermordet und wird heute als Nationalheld geehrt. [mehr ...]

31. März 2012. Kommentare: Politik & Recht Drohende Unsicherheit

Übergang und Transformation waren die Schlüsselthemen bei der Afghanistan-Konferenz in Bonn im Dezember. Delegationen aus westlichen Ländern, Afghanistan und seinen Nachbarn versuchten, Wege zu Stabilität und Frieden zu entwickeln. Aber das ist ­unmöglich ohne die wirklichen Akteure – das afghanische Volk. [mehr ...]

08. Dezember 2011. Kommentare: Politik & Recht Versöhnung mit den Jihadisten

Zehn Jahre nach dem Beginn der Afghanistan-Intervention wird auf dem Petersberg zum zweiten Mal über die Verteilung der Macht verhandelt. Auf das nation building will der Westen verzichten, doch eine rudimentäre militärische Kontrolle soll gewahrt bleiben. [mehr ...]

11. Oktober 2011. Nachrichten: Politik & Recht Tödlicher Turban

Zielstrebig bereiten die Taliban sich auf die Eroberung Afghanistans nach dem Abzug der ausländischen Truppen vor. [mehr ...]

19. April 2011. Rezensionen: Kunst & Kultur Gegenden, gegenständlich

von Mario Laatsch - Medium: Buch


Gegenden, gegenständlich

Vorsicht, es geht um ein Buch über Afghanistan. Aber es ist ein stilles Buch, das nicht vom Bürgerkrieg, nicht von den Taliban, nicht von dem (nicht zu gewinnenden) „Krieg gegen den Terror“ und auch nicht von den Leiden der jungen Wehrdienstleistenden berichtet. [mehr ...]

21. August 2010. Analysen: Politik & Recht Zuwanderungs- und Ausländerpolitik in Afghanistan

Wie kann die Zuwanderungs- und Ausländerpolitik eines Staates dargestellt werden, der erst seit 150 Jahren entstanden ist und sich gegenwärtig seit mehr als 20 Kriegsjahren fast aufgelöst hat? Im Kern gilt es deshalb, im folgenden eine "Politik" darzustellen, die entweder im Schatten eines unvollendeten Staates oder ohne einen Staat bestand. Mit anderen Worten, Zuwanderungs- und Ausländerpolitik muss im wesentlichen auf der Ebene der nach wie vor gültigen normensetzenden politischen Einheit beschrieben werden, dass heißt, diese Politik muss als inter- und intra-tribale und inter- und intra-ethnische Politik dargestellt werden. Um die besonderen Formen oder besser das besondere Kuriosum einer solchen Zuwanderungs- und Ausländerpolitik außerhalb des Staates oder ohne den Staat verständlich zu machen, will ich im folgenden in drei Schritten vorgehen: [mehr ...]

08. Februar 2010. Kommentare: Politik & Recht London calling to the underworld

Bei der Afghanistan-Konferenz in London wurden weitere Zugeständnisse an die Tali­ban beschlossen. Ob diese politische Kapitulation den Jihad beendet, ist jedoch fraglich. [mehr ...]

24. November 2009. Kommentare: Politik & Recht Raus aus dem Abseits

Mit der Anerkennung des Wahlbetrügers Karzai haben die westlichen Regierungen die Demokratisierung Afghanistans aufgegeben. Nun soll mit den Taliban verhandelt werden. [mehr ...]

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