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Südasien und Südostasien :
Die benachbarten Regionen haben nicht nur eine lange gemeinsame Geschichte, sondern sind auch heute in vielerlei Hinsicht miteinander verknüpft und mit ähnlichen Entwicklungen, Herausforderungen und Problemen konfrontiert. Diese "Süd-Süd-Beziehungen" stehen im Zentrum des Themenschwerpunktes ...
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Die folgenden 27 Fotos aus den verschiedenen Orten der beiden Sub-Regionen (Divisions) Garhwal und Kumaon, ihren hinduistischen Heiligtümern entlang des Ganges, seiner Quellflüsse und Bewohner bilden eine fotografische Bricolage dieses jungen Unionsstaates. Viele der heiligen Orte, die häufig in der hinduistischen Mythologie erwähnt werden, sind in der wärmeren Jahreszeit Ziele von Pilgern aus dem ganzen Land. Der größte Teil der Bewohner allerdings lebt von der Landwirtschaft, die sich aufgrund des extremeren Klimas und der entsprechenden Vegetation von der benachbarten nordindischen Tiefebene unterscheidet.
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Beschreibung: Die hölzernen Fassaden prägen immer noch das Zentrum des über 1.600 m hoch gelegenen Almoras im südöstlichen Teil der Himalaya-Region Kumaon. Der Ort gilt als kulturelles Zentrum der Region. Die Stadt wurde 1560 von der Chand-Dynastie gegründet und ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. - Bilderinfos: Almora
Beschreibung: Blick auf den See und die Stadt Nainital vom etwa 700 m höher gelegenen Berg Naina. Nainital ist der Verwaltungssitz des gleichnamigen Distrikts und Sitz des Obersten Gerichtshofs von Uttarakhand. Sie liegt in Kumaon, im äußeren Himalaya, in einer Höhe von über 1.900 m. Die in den 1840er Jahren gegründete Ortschaft ist eine der typischen Hillstations der britischen Kolonialzeit. Aufgrund des kühleren Klimas und durch ihre verkehrsgünstige Anbindung ist Nainital auch heute ein beliebter Anziehungspunkt vor allem für Bewohner der nordindischen Tiefebene. An den Hängen befinden sich etliche Schulen und Internate mit etwas verblasstem elitären Flair. - Bilderinfos: Nainital
Beschreibung: Abendszene am namensgebenden See (tal). Nainital ist sehr beliebt bei wohlhabenden Menschen aus dem im Vormonsun regelmäßig von großer Hitze geplagten indischen Flachland. Neben denen die in den Sommermonaten Abkühlung suchen, bilden Hochzeitreisende den Hauptanteil der Besucher. An Wochenenden strömen zusätzlich Kurzzeitbesucher über die Uferpromenaden und prägen das Bild der Stadt, innerhalb der Woche geht es meist etwas beschaulicher zu. - Bilderinfos: Nainital am Abend
Beschreibung: Selbst die relativ gut in Stand gehaltene Strasse von Bhowali nach Nainital ist vor den Launen der Natur nicht sicher und kann durch Sturm und Gewitter schnell verschüttet werden. Mancherorts, insbesondere in den höheren Lagen, rutschen ganze Hänge ab. Immer wieder kommt es in Kumaon und Garhwal zu schweren Unfällen mit vielen Toten, bei denen Unwetter oder ihre Folgen die Ursache sind. - Bilderinfos: Erdrutsch
Beschreibung: Blick von Kausani im Kumaon-Himalaya auf den Nanda Devi (die Göttin der Freude, die als Schutzgöttin der Region verehrt wird, ist eine Inkarnation von Durga). Der 7.816 m hohe Berg, dessen Abbildung die Rückseite der indischen 100-Rupeiennote ziert, ist nach dem Kangchenjunga (in Sikkim) der höchste Berg, der sich komplett auf indischem Territorium befindet. Der Nanda Devi-Berg liegt inmitten eines in den 1980er Jahren gegründeten Biosphären-Reservats und wird auf der Liste des UNESCO-Welterbes als Weltnaturerbes geführt. - Bilderinfos: Nanda Devi
Beschreibung: Bauerskinder zwischen den Ortschaften Kausani und Bajinath in der Region Kumaon. - Bilderinfos: Kinder in Kumaon
Beschreibung: Palast des Maharajas von Tehri-Garhwal in Narendranagar. Der Palast wurde 1895 erbaut und dient Maharaja Manabendra Shah als privater Wohnsitz. Der zweite, 1911 auf dem Gelände für den britischen Vizekönig in Indien erbaute Palast wird vom ayurvedischen Luxusressort "Ananda in the Himalayas" als Hotel genutzt. - Bilderinfos: Maharajapalast in Narendranagar
Beschreibung: Blick von Mussooree (Mussoorie) auf das Tal von Dehra Dun, im äußersten Westen des Unionsstaates. Die auf einem Bergkamm in einer Höhe von über 2.000 Meter im Vorhimalaya (dem Siwalik-Gebirge) gelegene Stadt Mussooree liegt knapp 30 Kilometer nördlich von Dehra Dun, der Hauptstadt des Unionsstaates Uttarakhand und des gleichnamigen Distrikts. - Bilderinfos: Ausblick von Mussooree
Beschreibung: Auf dem Weg nach Landour - Bazaar in Mussooree mit Sherpa-Trägern. Mussooree ist ein beliebter Erholungsort für die Einwohner Delhis und der nahe gelegenen Tiefebene. Vor allem in den Sommermonaten wird aufgrund des angenehmeren Klimas Mussooree bevorzugt aufgesucht. - Bilderinfos: Bazaar in Mussooree
Beschreibung: Die anglikanische Kirche in Landour, Mussooree. - Bilderinfos: Kirche in Landour
Beschreibung: Aussicht aus einem Hotelzimmer in Mussooree. - Bilderinfos: A room with a view
Beschreibung: Bhotiya-Frau im Dorf Mana an der tibetischen Grenze. Die Bhotiyas werden zur Stammesbevölkerung gezählt, sie sprechen eine tibetisch-burmesische Sprache und lebten in der Vergangenheit vom Grenzhandel mit Tibet-China, wohin sie Getreide, Baumwolle usw. gegen Salz, Wolle aus der Ebene sowie Borax aus Tibet eintauschten. Mit dem indisch-chinesischen Krieg wurde diesem Grenzhandel ein Ende gesetzt, erst seit den neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts erfährt er eine gewisse Wiederbelebung. Die Bhotiyas wohnen im Sommerhalbjahr in den Hochebenen oberhalb der Schneegrenze und betreiben Landwirtschaft, im Winter ziehen sie in die tiefer gelegenen Ortschaften, wo die Männer vielfach Arbeit als Lastenträger suchen. - Bilderinfos: Bhotiya-Frau
Beschreibung: Kedarnath ist einer der bedeutendsten Pilgerorte im Himalaya, zudem der dritte der vier char dhams in Uttarakhand und außerdem einer der wichtigsten Shiva-Tempel Indiens. Der Ort liegt oberhalb der Baumgrenze und wird von steilen Felsvorsprüngen und Gletscherzungen eingerahmt. In der Nähe entspringt der Mandakini-Fluss. Einer hinduistischen Legende nach suchten die Pandava-Brüder Shiva in Kedarnath auf, um sich die Absolution von ihm erteilen zu lassen. Der unwillige Gott verbarg sich jedoch vor ihnen in Gestalt eines Stiers und mischte sich unter eine Rinderherde. Als einer der riesigen Brüder sich quer über das Tal stellte, flohen alle Rinder unter seinen Beinen hindurch - bis auf Shiva. So enttarnt tauchte der Gott in den Boden ein, zurück blieb sein versteinertes Rinderhinterteil. Dafür manifestierten sich in den Panch Kedar-Tempeln der Umgebung und auch andernorts im Himalaya diverse seiner Körperteile. - Bilderinfos: Tempel von Kedarnath
Beschreibung: Rudraprayag ist ein kleiner, aber für viele Hindus bedeutender Ort im Garhwal-Distrikt. Mit großer Kraft treffen hier die Flüsse Mandakini und Alaknanda aufeinander, zwei der wichtigsten Hauptzuflüsse des Ganges. Rudraprayag liegt auf dem Weg der yatras (hinduistischer Pilgerreisen) zu den dharms (Wallfahrtstempeln) in Kedarnath und Badrinath. Über dem Ghat an der Landspitze thronen mehrere Tempel, da diesem Platz besondere mystische Kräfte zugeschrieben werden. Der Rudranath Temple ist dem Gott Shiva (Rudra) gewidmet. Im älteren Tempelgebäude, etwas oberhalb gelegen, befindet sich eine Götterstatue, die als Shiva verehrt wird - zugleich auch durch ihren gharwal-typischen Darstellungsstil einer indigenen Gottheit zugeordnet werden kann. - Bilderinfos: Rudraprayag
Beschreibung: Im Distrikt Rudraprayag am Hang bergauf der Strasse von Ukimath nach Chopta liegt das kleine Dorf Sari. Die Bewohner Saris leben von der Landwirtschaft. - Bilderinfos: Dorf in Garhwal
Beschreibung: Blick auf die gegenüberliegende Talseite des Dorfes Sari im Distrikt Rudraprayag. Die hohen Berge, tiefen Schluchten und klimatischen Bedingungen stellen für die Landwirtschaft vollkommen andere Herausforderungen als im Flachland dar. Die terrassenartigen Felder an den Berghängen prägen das Bild der gesamten Bergregion. - Bilderinfos: Garhwal