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24. Juli 2013. Rezensionen: Indien Archive des Zweifelns

von Mario Laatsch - Medium: Buch


Archive des Zweifelns

Der Einband des Rezensionsexemplars ist schlicht und elegant. Hellgraues Leinen, dazu eine schwarze Prägung auf dem Buchrücken: der Name der Autorin, der Titel des Werkes und die fünf Buchstaben des Verlags Steidl. Die Schwarz-Weiß-Fotografien von Dayanita Singh gewähren einen Einblick in die Archive des Milliarden-Landes Indien. Augenblickliche Eindrücke und Gedanken beim Durchblättern... [mehr ...]

21. Mai 2011. Analysen: Indien Dreitausend Sicherheitsmängel

Noch im abgelegensten Dorf kennt man den französischen Kernkraftkonzern Areva - er ist mit 9,5 Milliarden Euro Jahresumsatz der weltweit größte Atomkonzern - und seinen Europäischen Druckwasserreaktor (EPR). In den Bergen der Westghats, die sich südlich von Mumbai entlang der indischen Westküste erstrecken, sind Begriffe wie Radioaktivität, Plutonium und giftiger Atommüll jedem geläufig. Die atemberaubend schönen Dörfer im Hinterland von Jaitapur im Bundesstaat Maharashtra liegen innerhalb eines "Biodiversitätszentrums", das zu den zehn wichtigsten der Welt zählt. Genau hier sollen demnächst sechs 1.650-Megawatt-Reaktoren von Areva stehen. [mehr ...]

28. März 2010. Analysen: Indien Hoffnungsträger Gen-Aubergine

Alles schien bereit für eine Weltpremiere: Indien hatte vor, die Vermarktung einer genetisch veränderten Aubergine zu verkünden. Am 16. Oktober 2009 hatte die zuständige Behörde, das Genetic Engeneering Approval Committee (GEAC), grünes Licht gegeben. Doch im Februar 2010 entschied Umweltminister Jairam Ramesh entgegen allen Erwartungen, die Erlaubnis für Anbau und Verkauf der Aubergine vorerst auszusetzen. Das wirft die Frage auf, ob Indien, das im großen Maßstab genveränderte Baumwolle produziert, derartige Manipulationen bei Lebensmitteln ablehnt. Die Antwort lautet: eher nicht. [mehr ...]

16. Juni 2008. Kommentare: Weltweit Kein Grund zur Freude

Es gibt geisteswissenschaftliche Studienfächer an den beiden großen Berliner Universitäten, die das Potential zu internationalen Aushängeschildern hätten, würde ihnen auch nur annähernd die gleiche Aufmerksamkeit zukommen wie beispielsweise den naturwissenschaftlichen Fachrichtungen. Unter diesen etwaigen Charakterfächern befinden sich nach Meinung des Autors die Regionalstudiengänge Indische Philologie und Indische Kunstgeschichte an der Freien Universität – beides klassisch ausgerichtete Studiengänge, die oft als Indologie zusammengefasst werden – sowie das Fach Geschichte und Gesellschaft Südasiens der Humboldt-Universität. [mehr ...]

07. März 2008. Netzwerk: Südasien Selbstdarstellung Savifa

Durch die Nutzung neuer Kommunikationsmöglichkeiten sowie dem verstärkten Aufkommen digitaler Medien hat sich auch die Arbeit von Wissenschaftlern und Studierenden stark verändert. Dies wirkt sich auch auf das Bibliotheks- und Informationswesen aus. Eine mögliche Antwort der modernen Bibliothek auf diese Veränderung ist der Aufbau Virtueller Fachbibliotheken. Daher hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) 1998 in einem Memorandum festgelegt, den Aufbau Virtueller Fachbibliotheken verstärkt zu fördern, um damit den veränderten Strukturen wissenschaftlichen Arbeitens Rechnung zu tragen. Seit dieser Zeit sind ca. 30 Virtuelle Fachbibliotheken in fast allen Wissenschaftsdisziplinen entstanden. [mehr ...]

29. Oktober 2007. Kommentare: Weltweit Das Ende der Südasienwissenschaften in Berlin?

Die Region Südasien erfuhr in den letzten Jahren seitens der deutschen Politik und Wirtschaft sowie in den Medien einen deutlichen Bedeutungszuwachs. Dem Subkontinent, und dabei insbesondere Indien, wurde oftmals eine Zukunft als neue Weltmacht des 21. Jahrhunderts attestiert. Forderungen wurden laut, an diesem Aufstieg auch von deutscher Seite aus zu partizipieren. Im scharfen Gegensatz zu dieser Wahrnehmung der gestiegenen globalen Bedeutung Südasiens steht die gegenwärtige Berliner Hochschulpolitik, die mit der kürzlich verkündeten Schließung des Südasien-Seminars an der Humboldt-Universität der institutionell verankerten Südasienwissenschaft in Berlin den Garaus macht. [mehr ...]

04. Juni 2007. Kommentare: Weltweit Betrifft: Die Zukunft der Indologie / Südasienwissenschaft

"Eine gegenwartsbezogene Südasienforschung, die im Vergleich zu anderen Regionen diesen Namen verdient, ist in Deutschland momentan nicht vorhanden", stellte Christian Wagner von der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin bereits im Jahr 2001 fest. Daran hat sich bis heute wenig geändert. [mehr ...]

28. April 2007. Netzwerk: Südasien Berliner Südasiencolloquium im Sommersemester 2007

Eine Veranstaltung des Instituts für Ethnologie der FU Berlin in Zusammenarbeit mit der deutsch-indischen Gesellschaft [mehr ...]

08. Januar 2007. Nachrichten: Indien Vorsicht bei der Vorsorge

Das indische System zur Kontrolle der Biosicherheit kämpft mit Problemen. Kleinbauern haben illegal Gen-Baumwolle angebaut, weil ihnen die Feldversuche zu lang dauerten. Auf Druck von Umweltgruppen hat die Regierung sozioökonomische Aspekte in die Prüfung zur Biosicherheit aufgenommen. Die indische Erfahrung hat globale Bedeutung. [mehr ...]

28. April 2004. Nachrichten: Bangladesch Ausgrabungen fördern Maurya-Stadt zutage

Im Distrikt Narsingdi, etwa 50 km nordöstlich von Dhaka, haben Archäologen neue Hinweise auf die Existenz einer großen frühgeschichtlichen Siedlung entdeckt. [mehr ...]

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