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Nepal

05. Mai 2009. Analysen: Politik & Recht Unruhige Zeiten in Nepal

Seit dem Ende der Monarchie im April 2006 und dem Beginn des verfassungsgebenden Prozesses im Jahr 2008 nehmen die Konflikte im Land immer mehr zu, die wirtschaftliche Entwicklung stagniert und die Lebensbedingungen für die Bevölkerung werden zunehmend schwieriger. Sollte diese Entwicklung so weitergehen, nähert sich das Land mit seinem noch jungen demokratischen System einer Zerreißprobe. [mehr ... zu: Unruhige Zeiten in Nepal]

24. April 2009. Kommentare: Politik & Recht Regieren und rebellieren

Es waren eher ungewöhnliche Worte für einen Finanzminister. "Wir sind hier, um für Anarchie zu sorgen", sagte Baburam Bhattarai, Vordenker der Vereinigten Kommunistischen Partei – Maoisten, Anfang April auf einer Veranstaltung. "Die Revolution kann nur durch eine Phase der Anarchie zum Erfolg gebracht werden. Wir müssen uns die Macht erst noch aneignen". Die Maoisten führen die Koalitionsregierung, doch sie protestieren auch. [mehr ... zu: Regieren und rebellieren]

14. Juli 2008. Nachrichten: Politik & Recht Hoffen auf die Republik

Der König musste seinen Palast räumen, die Politiker in der Republik Nepal verhandeln über die Regierungsbildung. Stärkste Partei sind die Maoisten, die sich kompromissbereit geben, aber bei ihren Wählern hohe Erwartungen geweckt haben. [mehr ... zu: Hoffen auf die Republik]

21. Mai 2008. Analysen: Politik & Recht Auf dem Weg zur Republik

Die CPN-Maoist hat bei den Wahlen zur Verfassungsgebenden Versammlung in Nepal überraschend die Hälfte der Direktmandate und ein Drittel der nach Verhältniswahlrecht vergebenen Sitze gewonnen. Am 28. Mai, wenn die Versammlung erstmals zusammentritt, werden die Abgeordneten nahezu im Konsens für die sofortige Abschaffung der Monarchie stimmen. Schwieriger wird die Regierungsbildung, denn die beiden größten bürgerlichen Parteien lehnen eine Koalitionsregierung ab. [mehr ... zu: Auf dem Weg zur Republik]

05. April 2008. Analysen: Wirtschaft & Soziales Das Reserveheer der arbeitslosen Gurkha

Als eines der ärmsten Länder der Welt hat Nepal vor allem eines zu exportieren: Billiglohnarbeiter. Bis in die neunziger Jahre war Indien das Zielland der meisten nepalesischen Arbeitsmigranten. Heute steigt der Anteil Tagelöhner in den Golfstaaten stetig. Die Öffentlichkeit fängt derzeit an, etwas über ihre Arbeitsbedingungen zu erfahren. [mehr ... zu: Das Reserveheer der arbeitslosen Gurkha]

31. März 2008. Analysen: Politik & Recht Frieden ist mehr als eine Wahl

Manjushree Thapa ist eine der bekanntesten Autorinnen Nepals. Ihr Buch Forget Kathmandu - An Elegy for Democracy gehörte 2006 zu den Finalisten des Lettre Ulysses Award für die Kunst der Reportage. Auf Deutsch erschien gerade ihr Roman Geheime Wahlen (The Tutor Of History). In ihrem Beitrag berichtet sie über den Friedensprozess in Nepal. [mehr ... zu: Frieden ist mehr als eine Wahl]

24. Oktober 2007. Analysen: Politik & Recht Showdown zu den Wahlen

Erneut ist der Termin zur Wahl von Nepals verfassungsgebender Versammlung verschoben worden. Die aufständischen Maoisten haben sich unterdessen aus der Übergangsregierung zurückgezogen und so die heiße Phase des Wahlkampfs eröffnet. [mehr ... zu: Showdown zu den Wahlen]

20. Juni 2007. Netzwerk: Kunst & Kultur My World, My View

von BONO-Direkthilfe (Partner)

Mädchen haben in Nepal keine Stimme. Sie werden nicht ermutigt, eine eigene Meinung zu haben und ihre Individualität wird nicht gefördert. Besonders schwer haben es diejenigen, die einer sozialen Randgruppe angehören. Das Fotoprojekt "My World, My View" soll solchen Mädchen helfen, ihre eigene Stimme zu finden und ihnen die Kraft geben, diese zu nutzen. [mehr ... zu: My World, My View]

17. Februar 2007. Nachrichten: Politik & Recht Kasten, Kader und Kasernen

In Nepal hat die Entwaffnung der Guerilla begonnen, die Maoisten sind nun im Parlament. Die bürgerlichen Parteien bemühen sich, ihre Patronagenetze zu reaktivieren. [mehr ... zu: Kasten, Kader und Kasernen]

28. November 2006. Analysen: Politik & Recht Langer Marsch zum Frieden

Nach zehn Jahren "Volkskrieg" legen die aufständischen Maoisten die Waffen nieder. In einer Übergangsregierung mit den bürgerlichen Parteien werden sie die Wahlen zu einer verfassungsgebenden Versammlung vorbereiten. Dann steht nicht nur die Zukunft der Monarchie, sondern vor allem die Zukunft der benachteiligten Bevölkerungsschichten zur Entscheidung. [mehr ... zu: Langer Marsch zum Frieden]

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