Südasien-Tag in Hamburg:
Bereits zum sechsten Mal lädt die Universität Hamburg am 15. November von 10 bis 21 Uhr zum Südasien-Tag. ...
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Südasien und Südostasien :
Die benachbarten Regionen haben nicht nur eine lange gemeinsame Geschichte, sondern sind auch heute in vielerlei Hinsicht miteinander verknüpft und mit ähnlichen Entwicklungen, Herausforderungen und Problemen konfrontiert. Diese "Süd-Süd-Beziehungen" stehen im Zentrum des Themenschwerpunktes ...
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Oft und bisher überall konsumierte Zigaretten, Bidis und Hukka (Wasserpfeife) dürfen damit künftig nicht mehr an öffentlichen Plätzen und in Transportmitteln geraucht werden. Angaben der Weltgesundheitsorganisation zufolge konsumiert jeder zweite Mann und jede fünfte Frau in Bangladesch Tabakprodukte.
Mit dem neuen Gesetz ist Reklame für Tabakprodukte in Zeitungen, Büchern und Magazinen sowie im Radio, Fernsehen und im Kino ist durch das Gesetz fortan illegal. Das Aufstellen von Zigarettenautomaten ist zukünftig ebenfalls verboten, wie auch das Verteilen von Zigaretten zu Werbezwecken. Die Tabakindustrie darf zudem nicht mehr durch Sport- oder anderen Veranstaltungen ihre Produkte vermarkten. Gegen Verstöße kann eine Freiheitsstrafe bis zu drei Monaten verhängt werden oder ein maximales Bußgeld bis zu 1.000 Taka (ca. 12,50 Euro) erhoben werden.
Die Kategorie öffentliche Plätze beinhaltet zunächst Bildungs-, Regierungs-, Verwaltungseinrichtungen sowie Büros, Bibliotheken, Fahrstühle, Krankenhäuser, Fähren, Kinos, Ausstellungsräumlichkeiten, Theater und Kinderspielplätze. Gesundheitsminister Mosharraf Hossain spricht allerdings nicht von einem "allgegenwärtigen Rauchverbot", sondern verweist auf die mögliche Einrichtung speziell gekennzeichneter Raucherzonen.
Amanullah Khan und Kamrul Islam Sony, Führer der nationalen Koalition gegen Tabak (Coalition Against Tobacco), begrüßten das neue Gesetz als Sieg der Anti-Raucher-Bewegung in dem südasiatischen Land und "als Meilenstein auf dem Weg zur weltweiten Befreiung von der Geißel Tabak".
Um die Tabakproduktion einzuschränken will die Regierung auf Basis von Kleinkrediten den Tabakfarmern künftig den Anbau von alternativen Produkten wie Kartoffeln oder Mais schmackhaft machen.
Derweilen bezweifeln Mitglieder der oppositionellen Jatiya Party (Ershad) die Wirkung des Anti-Raucher-Gesetzes. So hieß es beispielsweise, dass der Polizei dadurch nur neue Wege für Korruptionsgelder bereitet werden würden. Unterdessen beanstanden Kritiker das künftige Bußgeld gegen Raucher von nur 50 Taka (ca. 90 Euro-Cent) als zu niedrig; eine Filter-Zigarette kostet zwei bis vier Taka.
Letztendlich lässt sich der Kampf für ein größeres Gesundheitsbewusstsein und gegen Tabak in Bangladesch wohl nicht auf das Rauchen reduzieren. Während zumeist zwar nur Männer rauchen, wird Kautabak mit oder ohne Betelnuss (als Paan) unabhängig der Geschlechterrollen in weiten Teilen der Gesellschaft genossen.
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