Südasien-Tag in Hamburg:
Bereits zum sechsten Mal lädt die Universität Hamburg am 15. November von 10 bis 21 Uhr zum Südasien-Tag. ...
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Südasien und Südostasien :
Die benachbarten Regionen haben nicht nur eine lange gemeinsame Geschichte, sondern sind auch heute in vielerlei Hinsicht miteinander verknüpft und mit ähnlichen Entwicklungen, Herausforderungen und Problemen konfrontiert. Diese "Süd-Süd-Beziehungen" stehen im Zentrum des Themenschwerpunktes ...
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Aus Anlass der Gründung einer puristischen Bewegung in der indischen Kleinstadt Deoband vor 150 Jahren hatte die Jamiat Ulema-e-Islam (JUI) zum Treffen geladen. Auf die Lehren der Deobandi berufen sich unter anderem die JUI und die afghanischen Taliban.
Wie die Jungle World in ihrer Ausgabe vom 18. April 2001 meldete, waren neben Vertretern der Taliban und der in Kashmir kämpfenden islamistischen Gruppen Delegierte aus diversen arabischen Staaten, aber auch aus Indien, den USA und China anwesend. In der Abschlusserklärung wurde unter anderem die Aufhebung der Sanktionen gegen Libyen, Irak und Afghanistan gefordert. Im Rahmen der Kundgebung wurde die Frage, wer Pakistan retten werde, durch die Teilnehmer mit dem Ausruf "Taliban, Taliban!" beantwortet. Der Krieg werde weitergehen bis zur Zerstörung Amerikas.
Obwohl die Militärregierung in Islamabad gegen Verstöße des generellen Demonstrationsverbots mit Massenverhaftungen vorgeht, wurde diese erste größere Versammlung seit dem Militärputsch vom Oktober 1999 geduldet. Für die Dauer der Versammlung bestand in Peshawar ein Verbot für den Verkauf amerikanischer Waren; Werbeschilder von amerikanischen Unternehmen wurden überklebt. Das Verbot, das die Behörden tatkräftig unterstützten, sollte den Protest gegen die verschärften UNO-Sanktionen ausdrücken, mit denen der Sicherheitsrat die Taliban in Afghanistan zur Auslieferung des mutmaßlichen Terroristen Usama bin Ladin zwingen will. Die Islamisten brannten in einigen Gegenden Kinos nieder, zerstörten Satellitenschüsseln und äußerten Drohungen gegenüber Frauenorganisationen.
Die Militärregierung in Islamabad erklärte gleichzeitig, sie wünsche sich einen modernen islamischen Staat, in dem Frauen und Männern gleichberechtigt leben. Der pakistanische Innenminister Haider drohte, religiöse Schulen stärker zu kontrollieren und solche Gruppen zu verbieten, die an gewaltsamen Aktionen beteiligt seien.
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