Südasien-Tag in Hamburg:
Bereits zum sechsten Mal lädt die Universität Hamburg am 15. November von 10 bis 21 Uhr zum Südasien-Tag. ...
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Südasien und Südostasien :
Die benachbarten Regionen haben nicht nur eine lange gemeinsame Geschichte, sondern sind auch heute in vielerlei Hinsicht miteinander verknüpft und mit ähnlichen Entwicklungen, Herausforderungen und Problemen konfrontiert. Diese "Süd-Süd-Beziehungen" stehen im Zentrum des Themenschwerpunktes ...
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Thackerays Kampfruf gegen den Blumentag folgend, fuhren seine Sympathisanten bei Papeterie-Geschäften und Schnellimbißständen vor, drangen in die Räume ein, schlugen auf die farbenfrohen Symbole des Valentinstages ein und veranstalteten mit den zusammengerafften Postkarten auf den Gehwegen öffentliche Verbrennungen.
Der dem Heiligen der Liebespaare und der Blumen gewidmet Tag wird von jungen städtischen Inderinnen und Indern mit Enthusiasmus gefeiert. Da das öffentliche Zeigen von Liebesbezeugungen wie Küssen und Umarmen in Indien verpönt ist, kommt dieser Tag den jungen Leuten gerade recht, um einer Liebesbeziehung öffentlich Ausdruck zu verleihen. Daß St. Valentin ursprünglich ein christliches Fest gewesen ist, bevor es zu einem Marketingmittel verkam, kümmert die jungen Leute nicht.
Scharf kritisiert wird dies allerdings von den Kulturbrigaden rechtsnationaler Parteien. Der Rashtriya Swayamsevak Sangh (RSS), der Kaderverband der Hindunationalisten, rechtfertigte Thackerays Bannstrahl. Ein RSS-Sprecher wies warnend darauf hin, daß die "rasche Verwestlichung die indische Kultur gefährde". Offene Anspielungen auf Liebesbeziehungen widersprächen traditionellen hinduistischen Werten ebenso wie Schönheitskonkurrenzen, Geburtstagskuchen und Jeans. Für den RSS ist der Valentinstag besonders gefährlich, weil nach seiner Auffassung mit der kulturellen die ökonomische Verführung einhergeht. Es seien vor allem multinationale Konzerne, die an diesem Tag ihre Produkte verkaufen wollten.
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