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Sri Lanka

08. Mai 2009. Analysen: Politik & Recht Blutiger Sieg der Armee in Sri Lanka

Im Krieg zwischen der Regierung Sri Lankas und den tamilischen Rebellen der Liberation Tigers of Tamil Eelam (LTTE) ist eine Entscheidung gefallen: Dem Militär gelang es im April, das letzte von den Rebellen gehaltene Gebiet zu erobern. Doch mit dem Triumph über die Tamil Tigers ist der Konflikt nicht beendet. Eine politische Lösung liegt in weiter Ferne. Unterdessen rollt eine Welle des Nationalismus durch Sri Lanka, und das Militär drängt auf ein größeres politisches Gewicht. RegierungskritikerInnen müssen um ihr Leben fürchten. [mehr ... zu: Blutiger Sieg der Armee in Sri Lanka ]

15. Februar 2009. Analysen: Politik & Recht Zwischen den Fronten

Die Armee Sri Lankas hat die Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) militärisch nahezu besiegt. Über 200.000 Zivilisten sind zusammen mit den letzten Kampfeinheiten der tamilischen Rebellen eingekesselt. Die in den vergangenen Monaten eroberten Gebiete und Städte sind teilweise so schwer zerstört, dass ein Großteil der Bevölkerung fliehen musste, aber weiterhin Übergriffen seitens der Kampfparteien ausgeliefert ist. Unabhängigen Beobachtern wird immer noch der Zugang in den von den Sicherheitsdiensten isolierten Nordostteil der Insel verwehrt. Lokale Mitarbeiter von Hilfsorganisationen berichten von katastrophalen Zuständen in den Flüchtlingslagern. Der vermeintliche Antiterrorkampf gegen die LTTE und angebliche Unterstützer führt zu einer landesweiten Eskalation der Gewalt und politische Morde fordern prominente Opfer. [mehr ... zu: Zwischen den Fronten]

13. April 2008. Nachrichten: Politik & Recht Der lange Schatten eines Massakers

Die 17 mehrheitlich tamilischen Mitarbeiter der Hilfsorganisation Action contre la faim in Muttur wurden im August 2006 vermutlich von der Polizei und dem Militär exekutiert, berichtet die Menschenrechtsgruppe University Teachers for Human Rights. Damit kommt die Aufklärung des Verbrechens einen großen Schritt voran - die Organisation erhält nun allerdings Drohungen und drei Augenzeugen des Massakers wurden bereits ermordet. [mehr ... zu: Der lange Schatten eines Massakers]

20. Februar 2008. Kommentare: Politik & Recht Der Krieg gegen den Bürgerkrieg ist nicht zu gewinnen

Die Regierung Sri Lankas hat den Waffenstillstand mit den Befreiungstigern (LTTE) aufgekündigt und eine großangelegte Offensive begonnen. Sie gibt sich zuversichtlich, den Bürgerkrieg bald zu gewinnen – und die militärisch zunehmend unterlegenen Tiger intensivieren ihre Terroranschläge. Dass der Krieg gegen den Bürgerkrieg ein baldiges Ende findet und zu einem gerechten Frieden führen kann, ist allerdings unwahrscheinlich. [mehr ... zu: Der Krieg gegen den Bürgerkrieg ist nicht zu gewinnen]

02. August 2007. Analysen: Politik & Recht Heißer Bürgerkrieg, kalter Waffenstillstand

Während die Armee im Osten Sri Lankas Geländegewinne verbucht, sorgen die neu gegründete LTTE-Luftwaffe und Polizeiaktionen gegen Tamilen für eine neue Eskalationsstufe im Bürgerkrieg. Der ehemalige Tigers-Kommandant Karuna versucht sich als neue tamilische Konfliktpartei zu etablieren und gründet seine eigene Partei. Verschleppungen und Übergriffe auf die Zivilbevölkerung steigern die Zahl von Flüchtlingen im Inland sowie ins Ausland. Währenddessen überwirft sich Präsident Mahinda Rajapakse in Colombo mit einigen seiner wichtigsten politischen Weggefährten, die sich darauf mit der Opposition verbünden. [mehr ... zu: Heißer Bürgerkrieg, kalter Waffenstillstand]

07. Mai 2007. Analysen: Politik & Recht Flüchtlingsströme, fliegende Tiger und Entführungen

Im Osten der Insel rückt die Armee Sri Lankas immer weiter vor und drängt mit Hilfe der Karuna-Fraktion die Rebellen der Tamil Tigers zurück. Die Luftangriffe der neugegründeten LTTE-Luftwaffe sorgen derweil für eine neue Qualität des Bürgerkrieges. Während die Zahl von Binnenflüchtlingen rasch ansteigt, mehren sich die Übergriffe auf die Zivilbevölkerung. [mehr ... zu: Flüchtlingsströme, fliegende Tiger und Entführungen]

06. Februar 2007. Kommentare: Politik & Recht Der Friedensprozess ist vorbei

Es ging und geht beim Friedensprozess in Sri Lanka nicht um die Bedürfnisse der Einwohner, sondern um politische und ökonomische Macht. Deshalb kam der Friedensprozess zustande, deswegen ist er jetzt trotz Vermittlungsversuchen und Verhandlungstreffen schon seit mehr als einem Jahr beendet. Und deswegen gibt es auch, so paradox es klingen mag, immer noch Hoffnung. [mehr ... zu: Der Friedensprozess ist vorbei]

30. August 2006. Analysen: Politik & Recht Konflikteskalation in Sri Lanka

Bei Kämpfen im Nordosten der Insel und Anschlägen starben allein in den ersten zwei Augustwochen landesweit über 500 Menschen. Erstmals seit dem Inkrafttreten des Waffenstillstands im Jahr 2002 drangen das Militär des singhalesisch-dominierten Südens und die tamilischen Rebellen der Liberation Tigers of Tamil Eelam (LTTE) in vom Gegner gehaltene Gebiete vor. Die skandinavische Sri Lanka Monitoring Mission (SLMM) und internationale Vermittler stehen vor der schwierigsten Herausforderung seit Jahren. [mehr ... zu: Konflikteskalation in Sri Lanka]

21. Juni 2006. Kommentare: Politik & Recht Alle reden vom Frieden - und steuern in den Krieg

Alle reden vom Frieden - und steuern in den Krieg

64 Menschen kamen am 15. Juni 2006 bei einem Anschlag gegen einen vollbesetzten Bus im Distrikt Anuradhapura 200 Kilometer nördlich von Colombo ums Leben. Weitere 80 Personen wurden verletzt. Es war der schlimmste Gewaltakt gegen Zivilisten seit Unterzeichnung des Waffenstillstands im Jahr 2002. Regierung und Armee machen die LTTE für das Attentat verantwortlich und reagierten mit Luftangriffen auf Hochburgen der Rebellen im Nordenosten der Insel. Die LTTE weist jede Verantwortung von sich und verdächtigt der Regierung nahestehende Paramilitärs der Sabotage des Friedensprozesses. Der schwelende Konflikt droht erneut zu eskalieren. [mehr ... zu: Alle reden vom Frieden - und steuern in den Krieg]

20. Dezember 2005. Nachrichten: Politik & Recht "Der dritte Tsunami"

in Jahr, nachdem der Tsunami auf die Süd- und Ostküste Sri Lankas traf, über 30.000 Tote und eine Millionen Obdachlose hinterließ, macht sich auf der Träne im Indischen Ozean Ernüchterung breit. Zwar sind mehr als drei Milliarden Euro durch eine beispielslose Hilfskampagne in das Land geflossen, mehr Finanzmittel als der Gesamtetat des Landes umfasst, aber der Wiederaufbau geht nur langsam voran. Zudem haben sich die seit über 25 Jahren andauernden Auseinandersetzungen zwischen singhalesischem Militär und tamilischer Guerilla seit den Präsidentschaftswahlen im November wieder intensiviert. Schließlich wird insbesondere die Kritik an den internationalen Hilfsorganisationen wegen fehlender Sensibilität und häufig selbstherrlicher Vorgehensweise immer lauter. [mehr ... zu: "Der dritte Tsunami"]

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