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Sri Lanka

13. April 2008. Nachrichten: Politik & Recht Der lange Schatten eines Massakers

Die 17 mehrheitlich tamilischen Mitarbeiter der Hilfsorganisation Action contre la faim in Muttur wurden im August 2006 vermutlich von der Polizei und dem Militär exekutiert, berichtet die Menschenrechtsgruppe University Teachers for Human Rights. Damit kommt die Aufklärung des Verbrechens einen großen Schritt voran - die Organisation erhält nun allerdings Drohungen und drei Augenzeugen des Massakers wurden bereits ermordet. [mehr ... zu: Der lange Schatten eines Massakers]

20. Februar 2008. Kommentare: Politik & Recht Der Krieg gegen den Bürgerkrieg ist nicht zu gewinnen

Die Regierung Sri Lankas hat den Waffenstillstand mit den Befreiungstigern (LTTE) aufgekündigt und eine großangelegte Offensive begonnen. Sie gibt sich zuversichtlich, den Bürgerkrieg bald zu gewinnen – und die militärisch zunehmend unterlegenen Tiger intensivieren ihre Terroranschläge. Dass der Krieg gegen den Bürgerkrieg ein baldiges Ende findet und zu einem gerechten Frieden führen kann, ist allerdings unwahrscheinlich. [mehr ... zu: Der Krieg gegen den Bürgerkrieg ist nicht zu gewinnen]

02. August 2007. Analysen: Politik & Recht Heißer Bürgerkrieg, kalter Waffenstillstand

Während die Armee im Osten Sri Lankas Geländegewinne verbucht, sorgen die neu gegründete LTTE-Luftwaffe und Polizeiaktionen gegen Tamilen für eine neue Eskalationsstufe im Bürgerkrieg. Der ehemalige Tigers-Kommandant Karuna versucht sich als neue tamilische Konfliktpartei zu etablieren und gründet seine eigene Partei. Verschleppungen und Übergriffe auf die Zivilbevölkerung steigern die Zahl von Flüchtlingen im Inland sowie ins Ausland. Währenddessen überwirft sich Präsident Mahinda Rajapakse in Colombo mit einigen seiner wichtigsten politischen Weggefährten, die sich darauf mit der Opposition verbünden. [mehr ... zu: Heißer Bürgerkrieg, kalter Waffenstillstand]

07. Mai 2007. Analysen: Politik & Recht Flüchtlingsströme, fliegende Tiger und Entführungen

Im Osten der Insel rückt die Armee Sri Lankas immer weiter vor und drängt mit Hilfe der Karuna-Fraktion die Rebellen der Tamil Tigers zurück. Die Luftangriffe der neugegründeten LTTE-Luftwaffe sorgen derweil für eine neue Qualität des Bürgerkrieges. Während die Zahl von Binnenflüchtlingen rasch ansteigt, mehren sich die Übergriffe auf die Zivilbevölkerung. [mehr ... zu: Flüchtlingsströme, fliegende Tiger und Entführungen]

06. Februar 2007. Kommentare: Politik & Recht Der Friedensprozess ist vorbei

Es ging und geht beim Friedensprozess in Sri Lanka nicht um die Bedürfnisse der Einwohner, sondern um politische und ökonomische Macht. Deshalb kam der Friedensprozess zustande, deswegen ist er jetzt trotz Vermittlungsversuchen und Verhandlungstreffen schon seit mehr als einem Jahr beendet. Und deswegen gibt es auch, so paradox es klingen mag, immer noch Hoffnung. [mehr ... zu: Der Friedensprozess ist vorbei]

30. August 2006. Analysen: Politik & Recht Konflikteskalation in Sri Lanka

Bei Kämpfen im Nordosten der Insel und Anschlägen starben allein in den ersten zwei Augustwochen landesweit über 500 Menschen. Erstmals seit dem Inkrafttreten des Waffenstillstands im Jahr 2002 drangen das Militär des singhalesisch-dominierten Südens und die tamilischen Rebellen der Liberation Tigers of Tamil Eelam (LTTE) in vom Gegner gehaltene Gebiete vor. Die skandinavische Sri Lanka Monitoring Mission (SLMM) und internationale Vermittler stehen vor der schwierigsten Herausforderung seit Jahren. [mehr ... zu: Konflikteskalation in Sri Lanka]

21. Juni 2006. Kommentare: Politik & Recht Alle reden vom Frieden - und steuern in den Krieg

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64 Menschen kamen am 15. Juni 2006 bei einem Anschlag gegen einen vollbesetzten Bus im Distrikt Anuradhapura 200 Kilometer nördlich von Colombo ums Leben. Weitere 80 Personen wurden verletzt. Es war der schlimmste Gewaltakt gegen Zivilisten seit Unterzeichnung des Waffenstillstands im Jahr 2002. Regierung und Armee machen die LTTE für das Attentat verantwortlich und reagierten mit Luftangriffen auf Hochburgen der Rebellen im Nordenosten der Insel. Die LTTE weist jede Verantwortung von sich und verdächtigt der Regierung nahestehende Paramilitärs der Sabotage des Friedensprozesses. Der schwelende Konflikt droht erneut zu eskalieren. [mehr ... zu: Alle reden vom Frieden - und steuern in den Krieg]

20. Dezember 2005. Nachrichten: Politik & Recht "Der dritte Tsunami"

in Jahr, nachdem der Tsunami auf die Süd- und Ostküste Sri Lankas traf, über 30.000 Tote und eine Millionen Obdachlose hinterließ, macht sich auf der Träne im Indischen Ozean Ernüchterung breit. Zwar sind mehr als drei Milliarden Euro durch eine beispielslose Hilfskampagne in das Land geflossen, mehr Finanzmittel als der Gesamtetat des Landes umfasst, aber der Wiederaufbau geht nur langsam voran. Zudem haben sich die seit über 25 Jahren andauernden Auseinandersetzungen zwischen singhalesischem Militär und tamilischer Guerilla seit den Präsidentschaftswahlen im November wieder intensiviert. Schließlich wird insbesondere die Kritik an den internationalen Hilfsorganisationen wegen fehlender Sensibilität und häufig selbstherrlicher Vorgehensweise immer lauter. [mehr ... zu: "Der dritte Tsunami"]

15. Dezember 2005. Interviews: Politik & Recht "Wir brauchen dringend konkrete Fortschritte"

Reverend Father A. I. Bernard ist Direktor des 2004 gegründeten Centre for Peace and Human Rights Culture (CEPAHRC) in Jaffna. Er ist katholischer Priester, studierte im indischen Pune und an der University of London, danach lehrte er am Nationalseminar Sri Lankas in Candy. Rev. Fr. Bernard ist Mitglied der Justice and Peace Commission der katholischen Kirche in Sri Lanka und widmet sich in seiner Arbeit insbesondere der Menschenrechtserziehung und der aktiven Friedensarbeit. In dem Interview mit dem Südasien-Informationsnetz äußert er sich zur aktuellen Lage in Sri Lanka nach der Präsidentschaftswahl, zum Friedensprozess und die alltägliche Situation, die er als Menschenrechtsaktivist im Inselnorden täglich erlebt. [mehr ... zu: "Wir brauchen dringend konkrete Fortschritte"]

25. November 2005. Nachrichten: Politik & Recht Sri Lanka nach den Präsidentschaftswahlen

Am 17. Oktober 2005 waren die 13 Millionen Wahlberechtigten in Sri Lanka aufgerufen einen neuen Präsidenten zu wählen. Die seit elf Jahren regierende Amtsinhaberin Chandrika Kumaratunga konnte aus verfassungsrechtlichen Gründen nicht für eine dritte Amtszeit kandidieren. Die Wahl gewonnen hat der bisherige Premierminister Mahinda Rajapakse mit einer knappen Mehrheit von 180.000 Stimmen. Er lehnt jegliche Autonomie für die Tamilen-Region ab. [mehr ... zu: Sri  Lanka nach den Präsidentschaftswahlen]

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