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Südasien und Südostasien :
Die benachbarten Regionen haben nicht nur eine lange gemeinsame Geschichte, sondern sind auch heute in vielerlei Hinsicht miteinander verknüpft und mit ähnlichen Entwicklungen, Herausforderungen und Problemen konfrontiert. Diese "Süd-Süd-Beziehungen" stehen im Zentrum des Themenschwerpunktes ...
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Presseberichten zufolge starben neben der achtköpfigen Flugzeugbesatzung auch acht zum Teil ranghohe Angehörige der pakistanischen Luftwaffe und Begum Bilqis Mushaf, die Ehefrau von Mushaf Alo Mir. Nach Angeaben der Behörden gab es keine Hinweise auf einen Abschuss der Maschine.
Sowohl Präsident Musharraf als auch Premierminister Mir Zafarullah Khan Jamali brachen nach Bekanntwerden des Vorfalls ihre Regierungsgeschäfte außerhalb Islamabads ab, um in die Hauptstadt zurückzukehren. Wenige Stunden nach dem Absturz bekundete Präsident Pervez Musharraf im staatlichen Fernsehsender PTV seine Anteilnahme und tiefe Bestürzung über den Vorfall. Während der Gedenkzeremonien auf der Chaklala-Luftwaffenbasis nahe Islamabad verkündete Musharraf am Folgetag, dass der Tod von Luftwaffenchef Mir, zwei Vize-Generälen und hohem technischen Personal "ein großer Verlust für das Land" gewesen sei. Zudem bezeichnete Musharraf den Tod des Luftwaffenchefs als einen persönlichen Verlust, da "ein Freund" gestorben sei. Der 55-jährige Mir war unter Musharraf im November 2000 ins Amt berufen worden.
Die Unglücksmaschine, die einer Staffel zur Beförderung offizieller Delegationen abgehörte, war auf dem Weg von Islamabad nach Kohat, nahe der afghanischen Grenze. Dort wollte die Delegation eine jährliche Routineinspektion der Luftwaffenbasis durchführen. Doch bereits eine Viertelstunde nach dem Start sei der Funkverkehr abgebrochen, berichtete ein Militärsprecher, woraufhin sich die Luftwaffe sofort auf die Suche nach der verschollenen Maschine gemacht habe. Bei der Ortschaft Gumbit, etwa 25 Kilometer westlich von Kohat, sei die Fokker in bergigem Gelände abgestürzt. Zwar seien Rettungskräfte unmittelbar nach dem Absturz an der Unglücksstelle eingetroffen, hätten aber nur noch den Tod aller Insassen feststellen können.
Zum neuen Luftwaffenchef wurde Mirs Stellvertreter Luftmarschall Syed Qaiser Hussain berufen. Vizeluftmarshall Khalid Chaudhary wurde unterdessen beauftragt die Hintergründe des Absturzes aufzuklären. Am Absturztag herrschten optimale Wetterbedingungen und vom Startflughafen hieß es, es habe keine technischen Probleme gegeben.
Seit dem Tod des früheren Präsidentengenerals Mohammad Zia ul-Haq im Jahr 1988 im Punjab, stoßen Flugzeugabstürze in Pakistan auf erhöhte politische Sensibilität. Die damalige Ursache wurde nie vollständig aufgeklärt, obwohl im Nachhinein von einem Attentat ausgegangen wurde.
Die mittlerweile zu "Märtyrern" stilisierten Absturzopfer wurden eingehüllt in die Nationalflagge im Anschluss an die Gedenkveranstaltung in Islamabad in ihre Heimatorte zur Beerdigung überführt.
Unterdessen kam es einem Bericht der Tageszeitung The News zufolge, zu Kontroversen zwischen der Regierung und Opposition. Der Vorsitzende des islamistischen Parteienbündnisses Muttahida Majlis-e-Amal (MMA), Liaqat Baloch, brachte den Absturz der Fokker mit Berichten über amerikanische Luftverteidigungstechnologie im Zusammenhang mit Vorbereitungen auf einen Irak-Krieg in Verbindung. Der Vorsitzende der Pakistan People's Party (PPP), Makhdoom Amin Fahim, forderte neben der genauen Untersuchung des Tathergangs auch einen Zeitplan für die Untersuchungen. Tehmina Daultana, Parlamentsabgeordnete der Pakistan Muslim League-N, betonte, dass der verunglückte Luftwaffenchef den Mut besaß, "zu sagen, was andere nicht sagen konnten". Premierminister Jamali entgegnete den Oppositionspolitikern daraufhin, dass sie versuchten, Profit aus dem Unglück zu schlagen.
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