Südasien-Tag in Hamburg:
Bereits zum sechsten Mal lädt die Universität Hamburg am 15. November von 10 bis 21 Uhr zum Südasien-Tag. ...
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Südasien und Südostasien :
Die benachbarten Regionen haben nicht nur eine lange gemeinsame Geschichte, sondern sind auch heute in vielerlei Hinsicht miteinander verknüpft und mit ähnlichen Entwicklungen, Herausforderungen und Problemen konfrontiert. Diese "Süd-Süd-Beziehungen" stehen im Zentrum des Themenschwerpunktes ...
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In Pakistan gab ein Religionspolitiker bekannt, dass die Mehrzahl der Toten Aktivisten der Harkat ul-Mujahideen waren, die offensichtlich als militärisches Ziel klassifiziert worden waren. Unter den Opfern befanden sich auch ranghohe Kommandanten, wie der prominente pakistanische Islamist Ustad Farooq. Die Harkat ul-Mujahideen kämpfte in den vergangenen Jahren im indisch verwalteten Kashmir als eine der vielen separatistischen Gruppierungen gegen die indische Ordnungsmacht. Es wird davon ausgegangen, dass über die enge Beziehung zwischen diesen Gruppen und den Taliban auch Verbindungen zu Osama Bin Laden bestanden. Die Separatistengruppe stand (unter ihrem früheren Namen Harkat ul-Ansar) seit 1997 auf der Liste terroristischer Organisationen des amerikanischen Außenministeriums. Außerdem war auch ihr Name auf der Liste der 27 Organisationen und Einzelpersonen, deren Konten von den USA nach den Anschlägen am 11. September eingefroren wurden. Nachdem die Büros der Organisation in Pakistan geschlossen wurden, verschwanden ihre Führer. Die Harkat soll mit zwei anderen Gruppen in Afghanistan nahe der pakistanischen Grenze fünf Ausbildungslager für ihre Kämpfer geführt haben.
Eine militante Frauen-Organisation in Srinagar im indischen Jammu & Kashmir verurteilte die Bombardierung als "verdammenswürdigen Akt", der gegen die Befreiungsbewegung Kashmirs gerichtet gewesen sei. Der Bruder des Harkat-Kommandanten Ustad Farooq gab bekannt, dass er ihn in Karachi beerdigen werde – ca. 2.000 km südlich der Himalayaregion.
Dieser "Präzisionsschlag" gegen die Harkat ul-Mujahideen in Kabul unterstreicht die Position Indiens, das fortwährend auf die Verbindungen zwischen Taliban, pakistanischen Regierungsinstitutionen und kashmirischen Separatisten hinweist. Demzufolge seien die militanten Kashmir-Gruppen Teil des globalen Terrornetzes, das auch hinter den Anschlägen in den USA stehe. New Delhi beschuldigt Islamabad, diese Beziehungen zwischen Afghanistan und Kashmir zu fördern und wirft Pakistan daher "grenzüberschreitenden Terrorismus" vor.
Die NZZ mutmaßte, dass die Amerikaner die Information über das Treffen der Harkat-Kommandanten in Kabul nur aus Islamabad bekommen haben konnten - ein Zeichen für die Abkehr General Musharrafs von den Machenschaften seines Geheimdienstes und den extremen Elementen in der Separatisten-Szene Kashmirs.
Dieser "erfolgreiche Einsatz" kann aber nicht verbergen, dass die Zahl ziviler Opfer durch die USA und ihre Verbündeten immer größer wird. Im westlichen Afghanistan wurde in der Provinzhauptstadt Herat anstelle eines Fahrzeugparks ein Krankenhaus bombardiert. Dabei gab es vermutlich weit über 100 Opfer. In Kabul zerstörte die US-Luftwaffe bereits zum zweiten Mal im Oktober Lagerhäuser des Internationalen Komitees des Roten Kreuz. Dabei starben auch mehrere Unschuldige. In den gekennzeichneten Gebäuden seien Nahrungsmittel und Hilfsgüter vernichtet worden.
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