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25. Januar 2001. Nachrichten: Politik & Recht - Indien Tote bei Überfall in Bihar

Wie der BBC-World-Service am 16. Januar meldete, wurden bei einem Überfall auf eine politische Versammlung im indischen Unionsstaat Bihar mindestens sieben Menschen getötet und 13 weitere verletzt.

Nach Polizeiangaben stürmten Unbekannte das Büro einer Lokalpartei im Distrikt Samastipur, etwa 50 km nordöstlich von Patna, der Hauptstadt Bihars, und eröffneten das Feuer. Sie konnten unerkannt entkommen.

Mit durchschnittlich 5.000 Morden pro Jahr gilt Bihar als der "most lawless" Staat der Indischen Union. Dabei ist ein Großteil der Gewalt auf die Auseinandersetzungen zwischen den Privatarmeen oberkastiger Landbesitzer und maoistischen Rebellen, den sogenannten Naxaliten, zurückzuführen.

Quellen

  • Zu den anhaltenden Gewaltätigkeiten in Bihar siehe auch den Artikel auf der Homepage des BBC-World-Service: Bihar - Why the violence?

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