Südasien-Tag in Hamburg:
Bereits zum sechsten Mal lädt die Universität Hamburg am 15. November von 10 bis 21 Uhr zum Südasien-Tag. ...
[mehr ...
]
Südasien und Südostasien :
Die benachbarten Regionen haben nicht nur eine lange gemeinsame Geschichte, sondern sind auch heute in vielerlei Hinsicht miteinander verknüpft und mit ähnlichen Entwicklungen, Herausforderungen und Problemen konfrontiert. Diese "Süd-Süd-Beziehungen" stehen im Zentrum des Themenschwerpunktes ...
[mehr ...
]
Zudem wurde angekündigt, in den kommenden Monaten mit den Verhandlungen über die gemeinsame Entwicklung eines Kampfflugzeuges zu beginnen, russische Raketentechnik zu testen und eine Zusammenarbeit bei der Satellitenüberwachung zu diskutieren.
Berichtet wurde auch, dass der Verkauf von zwei nuklearbetriebenen U-Booten, Typ Victor III-8211, und zwei Tu-22-Bombern an New Delhi perfekt sei. Beide Waffensysteme können mit Atomsprengköpfen bestückt werden. Ein Vertrag hierüber wurde bisher aber nicht unterzeichnet, da noch über den Kauf weiterer russischer Großwaffen verhandelt wird. Im Gespräch ist bereits seit längerer Zeit die Übernahme der "Admiral Gorshgow", eines alten Flugzeugträgers, durch die indische Marine. Der russische Vize-Premier Ilya Klebanow erklärte, dass der Handel voraussichtlich im Sommer unterschriftsreif sei. Keine Einigung konnte bisher über den Preis erzielt werden. Beobachter schätzen, dass die Gesamtlieferung Indien bis zu drei Milliarden US-Dollar kosten könnte.
Fernandes Moskau-Visite zeigt erneut, dass die Aufrüstung der indischen Marine zu einer "Blue Water Navy" zu den Prioritäten von New Delhis Militärpolitik gehört. Bereits Ende Januar hatte die Marine die Boden-Luft-Rakete Trishul getestet, und nach unbestätigten Berichten hat auch Washington die Lieferung von seetauglichen Hubschraubern, Flugzeugen und Raketen zugesagt. Größter Rüstungslieferant für Indien bleibt aber Russland.
Kommentare
Als registriertes Mitglied können Sie einen Kommentar zu diesem Beitrag verfassen.