Südasien-Tag in Hamburg:
Bereits zum sechsten Mal lädt die Universität Hamburg am 15. November von 10 bis 21 Uhr zum Südasien-Tag. ...
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Südasien und Südostasien :
Die benachbarten Regionen haben nicht nur eine lange gemeinsame Geschichte, sondern sind auch heute in vielerlei Hinsicht miteinander verknüpft und mit ähnlichen Entwicklungen, Herausforderungen und Problemen konfrontiert. Diese "Süd-Süd-Beziehungen" stehen im Zentrum des Themenschwerpunktes ...
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Der Weg von Porto Alegre nach Mumbai ist für das Weltsozialforum nicht nur geographisch ein großer Sprung. Von der übersichtlichen linken Bastion in Südbrasilien gerät das Forum mitten hinein in eine asiatische Metropole mit ungeheuren sozialen Kontrasten, eine Metropole, in der sich auch Globalisierungsgewinner und -verlierer – Multis und z.B. Scharen »entsorgter« Textilarbeiter – quasi Auge in Auge gegenüberstehen. Und der Spannungsbögen nicht genug: Indien selbst ist ein gewaltiges Laboratorium der Globalisierung. Wobei die Regierung einerseits – etwa auf der WTO-Konferenz in Cancún – den Multis des Nordens Paroli bietet, aber anderseits viele von ihnen im Lande ungehindert gewähren lässt.
Der Sprung auf den Kontinent mit den meisten Armen kann das Weltsozialforum enorm beleben. Während in Porto Alegre vor allem die Bildungseliten Lateinamerikas repräsentiert waren, sind es in Mumbai mit den Dalits auch Zehntausende der Ärmsten der Armen – Opfer traditioneller Ausbeutung, unterdessen häufig auch Opfer der Globalisierung. Der Erfolg des Forums wird nicht danach bemessen werden, wie viele Teilnehmer es hatte, sondern wie intensiv die Aktivisten den Dialog über eine neue Welt mit denen führten, die in der jetzigen ganz unten sind.
Quelle: Der Kommentar erschien am 17. Januar 2004 in der Tageszeitung "Neues Deutschland".
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